Klimaschutz geht uns alle an

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Es muss unbedingt gehandelt werden! Die Naturkatastrophen und die zunehmende Erderwärmung, beides durch den Klimawandel hervorgerufen, bedrohen rund um die Uhr unseren Lebensraum. Der Klimawandel wird durch den schädlichen Ausstoß von Kohlendioxid angetrieben.

Der Treibhauseffekt

Die Erderwärmung wird durch die Land- und Viehwirtschaft, die umfassende Entwaldung und das Verbrennen von fossilen Brennstoffen begünstigt. In weiterer Folge werden die Treibhausgase Lachgas, Methan und Kohlendioxid in der Atmosphäre angereichert. Die Treibhausgase bewirken, dass die Sonnenstrahlung, welche kurzwellig ist, ohne Probleme auf die Erde durchdringen kann. Im Gegensatz dadurch lassen die Treibhausgase die langwellige Strahlung, also die zurückgeworfene Wärme, nicht durch. Dies bezweckt, dass die Atmosphäre erwärmt wird. Das Ganze wird als Treibhauseffekt betitelt.

Die Auswirkung auf die Lebewesen durch die globale Erwärmung

Wenn es um die globale Erwärmung geht, wird ein Europäer, der nördlich von den Alpen lebt, erst einmal keine Bedrohlichkeit erkennen können. Doch hinter diesem Begriff verbirgt sich etwas sehr Gravierendes, die Veränderung des Weltklimas und in weiterer Folge auch der Lebensbedingungen, welche auf der Erde herrschen. Diese Problematiken können sehr starke Folgen mit sich bringen. Es kann zu einem vermehrten Starkregen, steigendem Meeresspiegel, verstärkter Gletscherschmelze, zunehmender Trockenheit, Zunahme von Hitzewellen, Zunahme von Stürmen und Hochwasser oder Überschwemmungen kommen. Die Erwärmung der Ozeane ist sehr problematisch. Dies resultiert daraus, da diese Erwärmung eine steigende Gefahr von Tsunamis, Erdrutschen in der Tiefsee, Ausgasung der Ozeanböden und den Rückgang der Artenvielfalt darstellt. Es ist wichtig, sich darüber im Klaren zu sein, dass es nicht prognostiziert werden kann, welche Auswirkungen weniger stark und welche Auswirkungen besonders stark sein werden. Darüber hinaus kann auch nicht vorausgesagt werden, auf welchem Fleck der Erde die größten Problematiken eintreten werden. Trotz allem steht fest, dass der Klimawandel überall auf der Welt sehr starke Auswirkungen zeigen wird.

Allgemeine Energie-Spartipps

Um Energie einzusparen und den Klimawandel nicht noch mehr zu beschleunigen, sollte man darauf achten, dass kurze Strecken ohne ein Auto bewältigt werden. Es wäre sehr wichtig, Kurzstrecken mit dem Fahrrad zu fahren oder gar zu Fuß zu gehen. Dies resultiert daraus, da 60 Prozent von allen Autofahrten eine kürzere Distanz als fünf Kilometer aufweisen.

Duschen statt Baden

Es ist klar, dass beim Baden viel mehr Wasser verbraucht wird als beim Duschen. Durchschnittlich beläuft es sich auf ungefähr 100 Liter weniger pro Waschvorgang. Es kann also erkannt werden, dass hier ziemlich viel Wasser und auch Energie gespart werden kann.

Nicht alle Räume heizen

In Räumen, welche kaum benutzt werden, kann die Heizung ohne Probleme auf sehr niedrig gedreht werden. Dies kann eine Energieersparnis von bis zu drei Prozent hervorrufen. Dies ist in weiterer Folge auch für den eigenen Geldbeutel ein großer Vorteil.

Abschaltbare Steckdosenleisten verwenden

Elektrische Geräte verbrauchen auch dann Strom, wenn sie im Stand-by-Modus sind. Aufgrund dessen sollte man auf abschaltbare Steckdosenleisten setzen. So können pro Jahr ungefähr 400 Kilowattstunden eingespart werden. Dies entspricht einer CO2-Ersparnis von rund 260 Kilogramm und 72 Euro.

Keinen Wäschetrockner benutzen

Wenn die Wäsche nicht in einem Wäschetrockner getrocknet wird, kann das sehr viel CO2 und auch Geld einsparen. Pro Ladung an Wäsche können bis zu 50 Cent gespart werden.

Stoßweise Lüften

Es ist wichtig, die Fenster zu isolieren und stoßweise zu lüften.

Fensterrollläden benutzen

Die Rollläden können nachts runtergelassen werden. So kann ein zusätzlicher Energieverbrauch von fünf Prozent erzielt werden.

Zimmertemperatur mindern

Pro Grad, welcher an der Zimmertemperatur vermindert wird, können bis zu 50 Euro und 75 Liter Heizöl in einer Periode eingespart werden.

Auf saisonale Lebensmittel setzen

Der Kauf aus einem Gewächshaus-Anbau sollte vermieden werden. Die CO2-Emissionen können vermindert werden, indem auf saisonales Gemüse und Obst gesetzt wird.

Ökostrom bevorzugen

Der Ökostrom wird aus erneuerbaren Energien gewonnen. Sie stoßen weniger Treibhausgase aus und sind aufgrund dessen klimafreundlicher.

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