Globuli aus CBD sind noch eine sehr neue Erfindung.

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Globuli aus CBD sind noch eine sehr neue Erfindung. Bei dem Hanf aus dem das Cannabidiol (CBD) gewonnen wird, handelt es sich aber um eine der ältesten Nutzpflanzen überhaupt, und zwar nicht als Droge. Hanf wurde schon vor etwa 10.000 Jahren als Nutzpflanze angebaut. Die weltweite Nutzung der Hanfpflanze findet seit etwa 3.000 Jahren statt. In China wurden aber schon vor ungefähr 5.000 Jahren auch schon Textilien aus Hanf hergestellt und schon vor 2.000 Jahren wurde die Pflanze auch für die Herstellung von Papier genutzt.
Der Erfinder des Buchdrucks nutzte Hanf in Europa zum Beispiel auch gegen Hypertonie, also zu hohen Blutdruck. Damals gab es natürlich noch keine CBD Globuli, weshalb andere Formen der Einnahme genutzt wurden.
Außer den oben genannten Nutzungsformen von Hanf wurden zu unterschiedlichen Zeiten auch Farbe, Segeltücher, Taue und Jeans aus Hanf hergestellt. Der Hanf war schon damals im Handel sehr umkämpft und auch die Kriegsmarine war auf die Zufuhr mit Hanf angewiesen.

Herkunft der CBD Globuli

Der Wirkstoff für die CBD Globuli wird aus einer Pflanze gewonnen, die ursprünglich aus Zentralasien stammt. So wurde sie beispielsweise in China sowohl als Nahrungsmittel als auch als Medizin gegen Malaria und Rheuma genutzt. Auch wenn sie dort eigentlich herkommt, wächst die Hanfpflanze heute größtenteils in subtropischen Klimazonen.

Die in Deutschland erhältlichen CBD Globuli werden allerdings nicht in China, sondern in zuverlässigen europäischen Betrieben hergestellt. Insgesamt sind circa 50 verschiedene Hanfsorten zugelassen, bei denen der Gehalt an dem psychoaktiven Tetrahydrocannabinol (THC) nicht über 0.2 % liegen darf. Deswegen muss das Saatgut zertifiziert werden. Zusätzlich muss die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung über den Anbau in Kenntnis gesetzt werden. Aus diesem Grund stammt zumindest ein Teil des für die Herstellung der CBD Globuli benötigten Öls aus deutschen Betrieben.

Herstellung der CBD Globuli

Die Aussaat des Faserhanf findet häufig in zwei Durchgängen zwischen April und Mai statt. Die Ernte kann dann zwischen Juli und September stattfinden. Wenn allerdings die Samen genutzt werden sollen, dann beginnt die Ernte erst Mitte September bis Mitte Oktober. Allerdings handelt es sich bei den Samen nicht um den wichtigsten Teil der Pflanze, sie sind sozusagen nur ein Nebenprodukt des Anbaus. Allerdings ist eine schonende Ernte wichtig, damit CBD Öl aus den Samen gewonnen werden kann. Nach der Trennung der Samen von den Pflanzen werden diese in einer Ölmühle bearbeitet. Dabei wird das Öl mit dem Kaltpressverfahren gewonnen, da dieses schonender ist und dadurch mehr der wertvollen Wirkstoffe der Pflanze enthält.

Da das Hanföl selbst leider nur einen geringen Gehalt an CBD aufweist, wird es mit einem natürlichen Extrakt davon angereichert. Dieser Extrakt wird ebenfalls aus dem Nutzhanf gewonnen und wird durch Destillation hergestellt. Das CBD Öl ist zunächst auch nicht in den CBD Globuli enthalten.
Bei Globuli handelt es sich um winzige Zuckerkügelchen, die mit einer sehr geringen Menge eines Wirkstoffs versetzt werden. Dabei kann der Wirkstoff zwar noch nachgewiesen werden, insgesamt sind die Mengen aber kaum nennenswert. Genauso ist es auch bei CBD Globuli. Hier wird von „informieren“ gesprochen. Bei CBD Globuli spricht man meist von einer Potenz D6. Damit ist gemeint, dass die Milchzuckermasse der Globuli im Verhältnis von 1:10 mit dem CBD Öl eingerieben werden. Die Masse, die daraus entsteht, wird dann aus dem Glas geschabt und anschließend 10 Mal verrührt. Wenn dieser Prozess einmal durchgeführt wird, handelt es sich dabei um die erste Potenz. Da die CBD Globuli mit der Potenz D6 vorliegt, wird dieser Prozess also noch sechsmal durchgeführt.
Danach können dann noch kleine Mengen von CBD in den Globuli nachgewiesen werden. Diese Nachweisbarkeit entkräftet die Kritik von Homöopathie-Gegnern, dass kein Wirkstoff nachgewiesen werden kann. Während Deutschland meist mit den D-Potenzen arbeitet, werden in anderen Ländern hingegen meist eher C-Potenzen verwendet. Bei C-Potenzen wird ein Verhältnis von 1 zu 100 beim Verreiben genutzt.
Ab und zu sind die CBD Globuli auch als C30 Potenz verfügbar. Das Mengenverhältnis des darin enthaltenen Wirkstoffes entspricht sich bei der D6 und der C30 Potenz.

Die Wirkung der CBD Globuli

Das in den CBD Globuli in Medikamentenform nur gering vorhandene CBD Öl enthält jede Menge wichtige Inhaltsstoffe. So sind darin beispielsweise mehrfach ungesättigte Omega-3 und Omega-6-Fettsäuren enthalten, welche eine wichtige Rolle bei der Erneuerung und Regeneration von Zellen spielen. Sie werden beim Aufbau der Zellmembranen und dem Eindämmen von Entzündungsprozessen benötigt. Außerdem wirken sich die Fettsäuren günstig auf den Blutdruck aus, weshalb auch schon Gutenberg Hanf für die Therapie seines Bluthochdrucks benutzte. Ebenfalls eine hemmende Wirkung auf Entzündungen haben die im Öl enthaltenen Gamma-Linolensäuren.