Erythrit – Hochwertiger Zuckeraustauschstoff

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Wer sich mit dem Thema abnehmen, Sport und gesunde Ernährung beschäftigt, der wird immer wieder feststellen, dass Zucker ein Problem darstellt. Dabei geht es nicht nur um den Zucker, der in Kaffee oder Tee gegeben wird. Dabei handelt es sich bloß um einen Einsatz von Zucker, der unmittelbar sichtbar wird. Entscheidender ist der versteckte Zucker, der mit allen möglichen Lebensmitteln nahezu ständig zu sich genommen wird. Ein gutes Beispiel stellt Ketchup dar, der mit Zucker nahezu vollgepumpt wird. Wichtig ist zunächst das Bewusstsein, in welchen Lebensmitteln Zuckern versteckt ist. Nur wer weiß, wo sich der Zucker befindet, der kann ihn vermeiden. Noch entscheidender ist letztlich aber eine Alternative zum klassischen Zucker. Ganz ohne Zucker wird man heute nämlich kaum mehr auskommen. Das gute ist aber, dass es ein Ergänzungsmittel gibt, das als Ersatz zum Zucker existiert. Es handelt sich dabei um Erythrit.

Zucker ersetzen durch Erythrit

Durch Erythrit kann der Zucker ersetzt werden, der täglich häufig unbewusst zu sich genommen wird. Der Stoff eignet sich sowohl zum teilweisen als auch zum vollständigen Ersatz von Zuckern. Erythrit ist dabei kein rein künstlicher Stoff, der in der Natur gar nicht vorkommt. Vielmehr handelt es sich um einen Stoff, der auch in der Natur zu finden ist, beispielsweise in Honig oder in Weintrauben. Selbstverständlich folgt daraus im Umkehrschluss, dass Erythrit in Deutschland und auch in ganz Europa zugelassen ist. Es handelt sich um einen natürlichen Stoff, den Menschen durch Lebensmittel sowieso zu sich nehmen. Das einzige Problem besteht darin, dass Erythrit in den genannten Lebensmitteln nur in einer ganz geringen Menge enthalten ist. Neben Erythrit gibt natürlich auch andere Stoffe, die als Ersatz zur Zucker angeboten werden. Das besondere an Erythrit ist aber, dass es sich um den einzigen Stoff handelt, der in einem Fermentationsprozess aus natürlichem Zucker gewonnen wird. Das macht Erythrit so einzigartig und beliebt.

Die großen Vorteile von Erythrit

Erythrit wird als Zuckerersatz besonders dann empfohlen, wenn abgenommen werden soll. Es stellt sich dann die Frage, wie Erythrit das erreichen soll, wenn es den Zucker doch gerade ersetzt. Damit wird auf Zucker ja gar nicht verzichtet und dennoch soll eine positive Wirkung eintreten. Der Hintergrund ist leicht verständlich. Erythrit kann von dem Körper nicht verwertet werden. Somit kann für Erythrit ein Kalorienwert von 0 angesetzt werden. Damit muss der Ersatzstoff bei Kohlenhydratbilanzen nicht eingestellt werden. Das ist der Grund, warum der Stoff bei einer kohlenhydratarmen Ernährung immer wieder empfohlen wird. Daneben gibt es noch einen weiteren wichtigen Aspekt, der nicht vernachlässigt werden darf. Es gibt immer mehr Menschen in der Bevölkerung, die an Lactose- oder Fructose-Intoleranz leiden. Auch für diese Menschen muss ein Zuckerersatz zur Verfügung stehen, der ohne Fructose und ohne Lactose auskommt, damit keine Beschwerden eintreten. Genau das gewährleistet Erythrit, sodass es sich um einen vielfältig einsetzbaren Zuckerersatz handelt.

Dosierung von Erythrit

Obwohl Erythrit einen Kalorienwert von 0 aufweist, stellt sich die Frage der Dosierung. Gerade Menschen, die den Zuckerersatz noch nicht verwendet haben, stellen sich die Frage, wie viel Erythrit verwendet werden sollte. Um diese Frage zu beantworten muss man wissen, dass der Zuckerersatz bis zu 70% der Süßkraft von gewöhnlichen Zucker beträgt. In der Regel sollte also etwas mehr verwendet werden, als man bei gewöhnlichen Zucker nehmen würde. Zu berücksichtigen ist aber auch, dass jeder Süße anders wahrnimmt. Deshalb lässt sich nicht pauschal sagen, wie viel Erythrit zu verwenden ist. Ideal ist es, wenn man zunächst die Menge verwendet, die man bei gewöhnlichen Zucker nutzen würde. Dann kann abgeschmeckt werden. Sollte die Süße noch nicht ausreichend sein, so kann nachgesüßt werden. Auf diese Weise ist ausgeschlossen, dass beispielsweise das Getränk zu süß wird. Mit etwas Übung ist die Dosierung aber leicht vorzunehmen. Wichtig ist, dass in Bezug auf die Menge ein gewisses Maximum nicht überschritten wird. Dann kann es zu Nebenwirkungen wie beispielsweise Blähungen kommen. Jedoch lässt sich die Menge nicht pauschal angeben, da sie vom individuellen Körper abhängt. Idealerweise beginnt man mit einer geringeren Menge und steigert sich dann, wenn keine Nebenwirkungen auftreten.

Erythrit als idealer Zuckeraustauschstoff

Positiv an Erythrit ist, dass der Stoff natürlich ist. Da er auch über Honig oder Weintrauben aufgenommen wird, kennt der Körper ihn und stuft ihn nicht als Fremdstoff ein. Da er aus natürlichen Stoffen gewonnen wird, ist er genetisch nicht verändert, was ebenfalls einen wichtigen Aspekt darstellt. Ein positiver Nebeneffekt ist weiterhin, dass der Stoff – weil natürlich – zahnfreundlich ist, sodass auch in dieser Hinsicht ein Vorteil gegenüber traditionellem Zucker gefunden werden kann. Da der Kalorienwert 0 beträgt wird auch der Blutzuckerspiegel nicht beeinträchtigt, was ebenfalls ein wichtiger Faktor ist.

Vergleich mit anderen Zuckereraustauschstoffen

Neben Erythrit gibt es vielfältige andere Zuckerersatzstoffe. Das besondere an Erythrit ist aber die gute Verträglichkeit. Da es sich um einen natürlichen Stoff handelt, ist kaum mit Beschwerden zu rechnen. Außerdem eignet sich der Stoff auch für Menschen mit Laktose- und Fructose-Intoleranz. Auch die Nebenwirkungen sind deutlich weniger ausgeprägt als bei anderen Ersatzstoffen. Das hängt damit zusammen, dass 90% vom Dünndarm aufgenommen werden und dann über die Nieren ausgeschieden wird. In preislicher Hinsicht ist Erythrit etwas teurer als andere Ersatzstoffe. Betrachtet man aber die vielfältigen Vorteile, so sollte dieser Nachteil nicht ins Gewicht fallen.

Verwendungsmöglichkeiten

Es handelt sich um einen Ersatz für Zucker, der genauso wie Zucker eingesetzt werden kann. So besteht beispielsweise die Möglichkeit beim Backen und auch beim Kochen statt Zucker auf Erythrit zurückzugreifen. Wenn die Dosierung richtig gewählt wird, so lässt sich ein fabelhafter Geschmack erzielen. Wer nicht weiß, dass kein Zucker zum Einsatz kam, der wird nicht merken, dass der Zucker ersetzt wurde.

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